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Marina Bay Sands Hotel Singapur: Mehr erleben im Formel 1 Hotel

Marina Bay Sands und der Löwe als Wahrzeichen Singapurs © Foto Markus Schollmeyer Hotel Luxus
Marina Bay Sands und der Löwe als Wahrzeichen Singapurs © Foto Markus Schollmeyer

Das Marina Bay Sands Hotel in Singapur ist eine Attraktion. Gäste schwimmen im wohl bekanntesten, weil größten und höchsten Hotelpool der Welt. Wer dort aber seine Bahnen ziehen will oder noch mehr Annehmlichkeiten dieses Megahotels genießen will, sollte folgendes beachten:

Das Wichtigste zuerst: Ohne Zimmerbuchung darf man den Pool nicht benutzen! Er ist ausschließlich Hotelgästen vorbehalten.  „Pool-Touristen“ ohne Zimmerbuchung können einen Blick von einer speziell errichteten Aussichtsplattform genießen. Das bringt´s aber nicht wirklich, denn von dort kann den eigentlichen Gimmick des Marina Bay Sands nicht erleben. Der Pool ist von einer Glaswand begrenzt ist und gibt einen Hammerblick aus 300 Meter Höhe frei. Man schwimmt gefühlt in den Himmel oder die Unendlichkeit, je nachdem wie pathetisch man es formuliert haben möchte. Diesen Genuss hat man auf der Aussichtsplattform nicht.

Zimmer mit Aussicht

Zimmer mit Ausblick auf die Skyline © Foto Markus Schollmeyer
Zimmer mit Ausblick auf die Skyline © Foto Markus Schollmeyer

Wie gesagt, ohne Zimmer kein Bad im Pool. Bei der Buchung in einem so großen Hotel wie dem Marina Bay Sands gibt es bei den Zimmern natürlich himmelweite Unterschiede. Deshalb mein Tipp: Nicht nur auf den Preis bei der Buchung schauen, denn die Kosten kommen versteckt. Neben den normalen Doppelzimmern gibt es Club Rooms. Die haben den Vorteil, dass man rund um die Uhr in einem eigenen Bereich im 57ten Stockwerk des Hotels direkt am sagenhaften Pool speisen, einen Drink oder ein Gläschen Champagner nehmen kann. Natürlich ist das im Zimmerpreis inbegriffen, was erklärt, warum ein Club Room nicht unbedingt teurer sein muss. Und: Mit einer normalen Zimmerbuchung muss man sogar ganz draußen bleiben. Ein weiterer Vorteil der Club Rooms ist ein eigener „Check In“, um sich nicht an der riesigen, wenn auch gut gestylten Rezeption anstellen zu müssen. Dort fühlt man sich ein wenig wie einer Bahnhofshalle. Auch angenehm: Wir bekamen zudem einen Upgrade auf eine Suite, was im Club Bereich nicht selten vorkommt (sagte eine Hotelangestellte). Bucht also besser einen Club Room!

Am Äquator ist das Wetter ein Spektakel

Singapur liegt unmittelbar in der Nähe des Äquators, deshalb es dort ganzjährig schön warm ist. Die Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls gleichbleibend hoch. Diese klimatische Konstellation hat wechselhaftes Wetter zur Folge. Selbst bei Regen gibt es keine wesentliche Abkühlung. Wir hatten an einem Tag morgens Gewitter, Mittags Sonne und Abend wieder bewölkten Himmel. Aus 300 Metern Höhe am Pool ist ein solcher Wetterwechsel ein noch größeres Spektakel. Die kleine Galerie gibt einen Einblick in die Wetterwechsel. Die Fotos sind an einem Tag entstanden.

 

Individueller Unterhaltung und Genuss nach Gusto

Das Hotel bietet eine Menge Unterhaltung. Eine riesige Designer Shopping Mall lädt auch Nachts zum Einkauf und einige der besten Restaurants bieten feinste Speisen. Überhaupt gibt es dort so viele Restaurants, dass sicher für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Wir haben das indische „Punjab Grill“ Restaurants des Starkochs Jiggs Kalra, das Steakhaus „Cut“ von Wolfgang Puck (sehr bekannt in Hollywood) und das italienische Restaurant Mozza getestet. Es war in jedem der besuchten Restaurants sehr lecker, wobei ich als Fan der indischen Küche sogar zweimal ins Punjab Grill ging. Das ist aber keine Wertung oder Abstufung der anderen Restaurants, sondern nur meinem Geschmack geschuldet.

Das Wahrzeichen Singapurs und das Marina Bay Sands Hotel © Foto Markus Schollmeyer Freikopf

 

Nach dem Essen bietet ein Drink in der Bar Sky on 57 im obersten Stockwerk des Hotels einen eindrucksvollen Blick über die Stadt und die Bucht. Wer dann noch Energie und ein paar Euros übrig hat, kann sein Glück im angeschlossenen Casino versuchen. Es ist das größte freistehende Casino Asiens, nur die Spielerstadt Macau hat mehr, aber keinen größeren Casinos. Motorsportfreunde sollten ihren Besuch zum Formel 1 Rennen planen, denn vom Hotel sieht man die Strecke weiträumig ein. Tickets sind aber auch leicht zu bekommen, wenn man sich nicht allzu spontan entscheidet. Singapur hat natürlich mehr zu bieten, als das Hotel. Darüber berichte ich aber in einem anderen Artikel.
Fazit: Wer Singapur das erste Mal besucht, der sollte sich dieses Hotel und seinen Pool gönnen. Beim zweiten Mal kann man dann andere Hotels wählen und den auch sehr ansprechenden Kolonialstil genießen.